Nachbarn rollen vorüber

Ein Film mit Behinderung von Linnéa Kviske und Michael Sindt


Deutschland 2014, 117 Minuten


Der Dokumentarfilm „Nachbarn rollen vorüber“ begleitet die Bewohner der Wohnstätte Claus-Sinjen-Straße für schwerst- und mehrfachbehinderte Menschen in Kiel-Kronshagen ein Jahr lang durch Alltag und Freizeit. Mitleid und Pathos haben keinen Platz in diesem Film. Stattdessen wird der Wohnstätten- Alltag aufgezeichnet, mit hintergründigem Witz und selbstgemachter Musik. Arbeit und Freizeit, Kindsein und Erwachsenwerden, pädagogische Ideale und absurde Bestrebungen der Inklusion... Der Film beobachtet die Bewohner in allen Lebenslagen.

Im Fokus stehen drei Protagonisten: Yara Traeger braucht die Assistenz ihrer Eltern, um von sich zu erzählen. Ruth Krokowski erlebt das Altwerden ihrer Mutter. Gunnar Lenz freut sich immer wieder über die beobachtende Kamera. Dazu kommen einige Nebenfiguren: Stefan Neubauer und Ute Schlatow-Biber philosophieren über das Leben, Sonja Lehnhardt und Gerd Staak spielen mit Kieler Jazzmusikern die Filmmusik ein und Justus Reichhelm muss möglicherweise ins Gefängnis.

Vor allem baut der Film Berührungsängste ab: „Ich glaube wirklich, dass jeder Mensch eine kleine Behinderung hat.“ sagt Ute Schlatow-Biber.

 

'Nachbarn rollen vorüber' feierte am 28. März 2014 Premiere beim 18. Filmfest Schleswig-Holstein in Kiel.


Anschließend wurde eine kleine Auflage von DVDs im Selbstverlag produziert.

Der "offizielle" Trailer

Ein zweiter Trailer

Sommer in der Wohnstätte

Winter in der Wohnstätte


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